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Do., 23.11.2023 - 20:44

Die Zukunftswerkstatt

Wie gelingt Schule in Zukunft? Was heißt das überhaupt, „gelingen“? Und wer entscheidet eigentlich anhand welcher Kriterien über den Erfolg der Maßnahmen, die getroffen werden?

Es besteht zumindest darin Einigkeit, dass wegweisende Entscheidungen möglichst demokratisch und unter Beteiligung aller Akteure getroffen werden sollten. In diesem Geiste haben sich am Buß- und Bettag Schüler, Elternvertreter und Lehrer sowie unsere Sekretärin Frau Kovacs, der Schulleiter Herr Eisentraut und der Leiter der Schulverwaltung Bayreuth, Herr Gnan, zur Zukunftswerkstatt getroffen. Angeleitet und moderiert wurde der Workshop von Laura Hofmann und Sara Ogrissek, zwei studentischen Hilfskräften am Lehrstuhl der Didaktik der Geographie (Uni Bayreuth). Damit die bunte Gruppe bei Motivation blieb, wurden sie mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen (vielen Dank an Frau Reisner) und weiteren Häppchen und Getränken versorgt.

Nach einem kurzen Warmup ging es sofort in medias res. Die Studentinnen hatten einige Handlungsfelder definiert, die in einem ersten Schritt knapp evaluiert werden sollten: Was läuft bereits gut an unserer Schule? Welche Themen sind spannend? Wo könnte oder müsste man Veränderungen anstoßen? Aus diesen Gedanken wurden etliche konkrete Problemfragen entwickelt, die im Anschluss von allen Teilnehmern priorisiert wurden.

So bildeten sich vier Gruppen mit einem jeweils eigenen dringlichen Thema, zum Beispiel der Umgang mit Diversität an unserer Schule, das in drei Phasen aufgearbeitet wurde. Zuerst durften nach Herzenslust die gegenwärtigen Verhältnisse kritisiert werden. Anschließend war es erlaubt zu träumen: Wie malte man sich einen Idealzustand aus? Zurück in der Realität musste dann die konkrete Machbarkeit geprüft werden. So konnten kleine und große Ideen identifiziert werden, die sich mit passablem Effekt schnell umsetzen lassen oder die auf längere Sicht und höherem Aufwand mit großem Gewinn verfolgt werden können. Andere Pläne wurden verworfen, wenn sich zeigte, dass sich Einsatz oder Vorteile nicht rechneten. Die Ergebnisse präsentierten die Gruppen zuletzt im Plenum.

Gegen Mittag verabschiedeten sich die eingeladenen Schüler und Eltern. Die BNE-Steuerungsgruppe besprach die Ergebnisse mit Frau Hofmann und Frau Ogrissek und erhielt dabei weitere kompetente Unterstützung aus der Geographiedidaktik in Form von Frau Dr. Kati Barthmann. In den kommenden Wochen wird sich die Gruppe um die Umsetzung der Wünsche kümmern, wobei das Lehrerteam weiter im engen Kontakt mit dem Rest unserer Schulfamilie stehen wird.