Exkursion zum buddhistischen Zentrum St. Georgen
Die 9. Klasse Ethik und Herr Jäger trafen Herrn Harald Telle vom buddhistischen Zentrum im Meditationsraum in St. Georgen.
Dort beantwortete der Laienbuddhist den Schülerinnen und Schülern alle Fragen, die sie zur buddhistischen Lebenseinstellung und Jenseitsvorstellung hatten und führte gemeinsam mit ihnen eine Meditation durch.
Des Weiteren erhielt man einen Einblick in die Geschichte der Ausbreitung des Buddhismus in Westeuropa, zu der der Däne Ole Nydahl wesentlich beitrug. Er und seine Frau hatten in Tibet den 16. Karmapa getroffen und von ihm Lehren erhalten, die sie in der Welt verbreiten sollten. Der sogenannte „Diamantweg“, eine Ausrichtung des Buddhismus, fasste auf diese Weise an vielen Orten Europas und auch in Bayreuth Fuß.
Erkenntnisse der 9. Klasse: 1. Was in den Schulbüchern über den Buddhismus gelehrt wird, ist nur ein kleiner Ausschnitt der großen Anzahl an Ausrichtungen in dieser Philosophie. 2. Nicht nur der Dalai Lama ist ein buddhistischer Glaubensanführer, sondern auch der Karmapa, der zum 17. Mal wiedergeboren wurde. 3. Meditationskissen sind sehr bequem!