Moscheebesuch
Im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe am 11.3.2026 eine Exkursion zur DITIB-Moschee in Bayreuth.
Ziel war es, aus erster Hand Einblicke in das religiöse Leben von Musliminnen und Muslimen zu gewinnen und den interreligiösen Dialog zu fördern.
Schon beim Eintreffen wurden die Jugendlichen von zwei Jugendvertretern der islamischen Gemeinde sehr herzlich begrüßt. Eine erste, für viele ungewohnte Erfahrung war das Ausziehen der Schuhe am Eingang – ein Zeichen des Respekts und der Reinheit im Gebetsraum. Schnell wich das anfängliche Staunen jedoch echter Neugierde: Der weiche, gemütliche Teppich im Inneren lud zum Sitzen und Verweilen ein, und der kunstvoll mit Kalligraphie verzierte Gebetsraum beeindruckte durch seine Ästhetik und Ruhe.
Ein besonderer Programmpunkt war die Begegnung mit dem anwesenden Imam. Er rezitierte eine Sure aus dem Koran und erklärte anschließend deren Bedeutung. Zudem führte er die Gruppe in typische Gebetshaltungen ein und erläuterte deren Symbolik. Die verständlichen Erklärungen und die respektvolle Atmosphäre erleichterten den Zugang zu unbekannten Ritualen.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und stellten zahlreiche Fragen. So wollten sie unter anderem wissen, warum es in der Moschee keine Bilder von Gott oder Heiligen gibt, und wie viele Gläubige üblicherweise am Freitagsgebet teilnehmen. Die Jugendvertreter und der Imam nahmen sich viel Zeit für die Antworten und machten deutlich, welche Rolle Bilderverzicht, Gemeinschaft und Spiritualität im islamischen Glauben spielen.
Am Ende des Besuchs nahmen die Jugendlichen nicht nur neue Informationen, sondern vor allem auch positive persönliche Eindrücke und Begegnungen mit.