Gebet

Das GCE – MINT-freundliche Schule 2013

Schon lange ist das Gymnasium Christian-Ernestinum kein rein humanistisches Gymnasium mehr: Neben seinen beiden sprachlichen Zweigen bietet das GCE seinen Schülern auch einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig und über den regulären Unterricht hinaus eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten und Angebote im Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Dafür wurde das Gymnasium Christian-Ernestinum nun im 350. Jahr seines Bestehens als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet.

 

In einem Festakt am 25.9.2013 im Asam-Saal der Stadt Freising wurden 36 Schulen aus allen Regierungsbezirken Bayerns durch Ministerialdirigent Walter Gremm in Vertretung des Schirmherrn der Initiative, Kultusminister Dr. Ludwig Spänle, mit dem Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet - darunter als eines von 17 Gymnasien auch das GCE. Damit gibt es im dritten Jahr der Auszeichnung in ganz Bayern rund einhundert MINT-freundliche Schulen. Bundesweit hatten sich 2013 rund 210 Schulen beworben, von denen immerhin 19% aber auch abgelehnt wurden, wie Dr. Ellen Walther-Klaus, die Geschäftsführerin von „MINT Zukunft schaffen“ betonte.

Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ wird alljährlich durch die Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ und deren Partner sowie die Arbeitgebervereinigungen der Länder und die Bildungswerke der Wirtschaft vergeben. Schulen müssen für eine erfolgreiche Bewerbung einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und durchlaufen ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Das GCE konnte diese Hürde auf Anhieb und ohne Nachbesserungen erfolgreich hinter sich bringen.

 

Die MINT-Fächer bildeten nach Aussage von Thomas Sattelberger, dem Vorstandsvorsitzenden „MINT Zukunft schaffen“ das „Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ und damit die „Grundlage unseres Wohlstands“. MINT sei die „deutsche Kernkompetenz“ und habe Deutschland bisher auch durch alle wirtschaftlichen Krisen hindurch getragen. Zahlreiche neue Berufsbilder, beispielsweise in den Bereichen Umwelt- und Energietechnik,  sind in den letzten Jahren entstanden, für die eine sehr große Nachfrage nach gut qualifiziertem Nachwuchs besteht.

Doch trotz guter Bezahlung und Aufstiegschancen sucht die deutsche Wirtschaft händeringend nach Fachpersonal: Momentan gibt es bundesweit bereits 120 000 offene Stellen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, bis 2020 befürchtet man bei anhaltender Tendenz bis zu drei Millionen! So ist es heute besonders wichtig, auch Mädchen und junge Frauen sowie Kinder aus Nicht-Akademiker-Familien für MINT-Fächer zu interessieren und zu begeistern, um die „MINT-Lücke“ zu schließen.

 

Hier kommt den Schulen eine außerordentlich große Bedeutung zu. Die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ soll daher Schulen nach außen als MINT-fördernd erkennbar machen. Gleichzeitig eröffnen sich den ausgezeichneten Schulen Möglichkeiten zu einer besseren Vernetzung mit anderen MINT-Schulen sowie Unterstützungsangebote wie Workshops zur Berufs- und Studienorientierung oder Fortbildungen für Lehrkräfte durch „MINT Zukunft schaffen“ und seine Partner.

 

 

Weitere Informationen zur Auszeichnung können Sie der Presseerklärung des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus entnehmen. Das Dokument finden Sie am Ende dieser Seite.

Informationen zur Initiative „MINT Zukunft schaffen“ finden sich unter www.mintzukunft.de.

Über die MINT-Förderung am GCE informiert die Schulhomepage. Ansprechpartner und Koordinatoren für die MINT-Förderung am GCE sind Birgit Reisner und Markus Lenk.

Datei-Anhänge: 
Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern