Besuch der Glyptothek und der Antikensammlung

Eine fremde Sprache zu lernen und sich mit ihr zu beschäftigen bedeutet, sich der Mentalität eines Volkes zu nähern. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse Griechisch haben sich nach dem Erlernen der fremden Buchstaben in den Texten ihres Lehrbuches auf eine Reise durch die griechischen Landschaften gemacht und so verstehen gelernt, wie eine fruchtbare und liebliche Landschaft und dementsprechend eine karge die Menschen prägt. Sie lernten die Menschen in ihrer Beziehung zu den Göttern und der Verehrung ihrer Vorfahren und Helden kennen, und wie sich ihre Denk- und Lebensweise auch in den Kunstwerken spiegelt.

In der Glyptothek führte uns der Weg von den archaischen Statuen in ihrer ruhigen Ausdruckskraft über die vollendet schönen und gefassten klassischen hin zu hellenistischen, die den Menschen unverhüllt in all seinen Stärken und Schwächen zeigen.

Geschaffen zur Verehrung der Götter und Helden gehörten sie unabdingbar zum Leben der Griechen.

In der Antikensammlung konnten wir dann die Darstellungen auf den schwarz- und rotfigurigen Vasen förmlich „lesen“ und erhalten Auskunft über Götter- und Heldensagen, festliche Ereignisse, aber auch über das (Alltags-)Leben der Menschen.

So manches, bislang nur theoretisch Behandelte, konnte so veranschaulicht werden und manches wird - einmal „live“ gesehen- zum Verständnis der griechischen Welt und ihrer Menschen beitragen. Zumindest dem Bild nach zu urteilen schaut die Gruppe ganz fröhlich und neugierig nach vorne.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern