Schüler - Forschung - Projekte

Am 19.10.2017 war das GCE Gastgeber für das Regionaltreffen DeltaPLUS Biologie / Chemie  für Bayreuth und Umgebung. Es kamen Kolleginnen und Kollegen von Bayreuther Gymnasien sowie aus Pegnitz und Tirschenreuth. Sogar vom Gymnasium Lauf waren wegen des aktuellen Themas interessierte Kolleginnen angereist.

DELTAplus ist ein Programm für bayerische Gymnasien, Realschulen und Berufliche Oberschulen, das an den früheren Programmen SINUS und Fibonacci anknüpft (weitere Informationen auf den Seiten des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung) und individuelle Unterrichtsentwicklung in den naturwissenschaftliche Fächern initiieren und unterstützen will. Dazu werden u.a. erfolgreiche Konzepte reflektiert und weiterentwickelt. Ziel ist auch eine kooperative und praxisnahe Gestaltung der Veranstaltungen. Und das klappte auch am GCE sehr schön.

Thema des ersten Regionaltreffens in diesem Schuljahr war "Schüler - Forschung - Projekte". - Wie passend, dass das GCE gerade in diesem Herbst "Forscherschule Bayern 2017" werden soll - doch dazu ab 22.11. mehr ...

Nach der Begrüßung durch den DELTAplus-Moderator Stefan Grabe gab Markus Lenk vom GCE einen Überblick über "Möglichkeiten und Ideen zum Forschen in der Schule", der von "Jugend forscht"-Projekten, dem Forscherkurs am GCE sowie eigenen Unterrichtsprojekten in Natur & Technik über andere Wettbewerbe (wie beispielsweise den Bundesumweltwettbewerb) und Forscherwerkstätten bis hin zu naturwissenschaftlichen Schülerkongressen reichte.

Externe Unterstützung bei Schülerforschungsprojekten und der Teilnahme an Wettbewerben bietet das noch relativ neue Schülerforschungszentrum Oberfranken, das von der Technologie-Allianz Oberfranken der oberfränkischen Hochschulen in Bayreuth, Bamberg, Coburg und Hof getragen wird und von der Kontaktlehrerin für den Raum Bayreuth, Sabine Fröber vom Richard-Wagner-Gymnasium Bayreuth, vorgestellt wurde. Darüperhinaus bietet das SFZ regelmäßig abwechslungsreiche Workshops zu Themen aus der aktuellen Wissenschaft an, die von Schülerinnen und Schülern aus ganz Oberfranken besucht werden können.

Anna Rädlein-Braun und Birgit Reisner vom GCE stellten das Konzept von "Jugend präsentiert" vor. Dabei werden - nicht nur am GCE - in den kommenden Jahren Schülerinnen und Schülern wichtige Techniken und Methoden guter Präsentation vermittelt, die auch der Arbeit im naturwissenschaftlichen Unterricht zu Gute kommen sollen.

Matthias Wutschig vom Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth stellte das Schulnetzwerk der MINT-EC-Schulen vor, das den teilnehmenden Schulen zahlreiche Möglichkeiten der Netzwerkarbeit im naturwissenschaftlichen Bereich bietet - aber durchaus auch hohe Anforderungen an die teilnehmenden Schulen stellt.

Boris Gallert, ebenfalls vom GMG, und Ulrike Krüger vom Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium Bayreuth stellten die unterschiedlichen "Forscherklassen"-Konzepte der beiden Schulen vor. Dabei wurde klar, dass auf alle Fälle auch in die Anzahl der zur Verfügung stehenden Unterrichtsstunden investiert werden muss, damit in kleinen Gruppen ausreichend Raum für ein erfolgreiches Forschen und Experimentieren zur Verfügung steht.

Nach jedem Programmpunkt gab es die Möglichkeit zum Gedankenaustausch, so dass einige der neuen Anregungen diskutiert und vertieft werden konnten. Damit bot auch dieses Regionaltreffen DELTAplus wieder eine schöne Möglichkeit, die Kontakte zwischen den Naturwissenschaftlern der Bayreuther Gymnasien und darüber hinaus zu vertiefen und Ideen für den MINT-Bereich der eigenen Schule mitzunehmen.

Vielen Dank an die Kolleginnen und Kollegen für ihre aufschlussreichen und gewinnbringenden Beiträge zu diesem abwechlsungsteichen Nachmittag.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern