WELTERBE

Jahreszeitengedichte aus der Schachtel

Eine Metapher zu knacken – manchmal ist das eine harte Nuss.
Personifikationen zu erkennen und dann noch richtig zu verstehen, auch das ist zuweilen schwierig.
Die Klasse 5b hat sich in Gedichte versenkt, ist hineingetaucht in eisige Seen, durchwandert Wälder im klirrenden Frost oder erfreut sich am gründenden Hoffnungsglück des Frühlings, wenn der Schnee schmilzt und die ersten Schmetterlinge durch die Lüfte fliegen, Käfer krabbeln und die Blumen blühen.
Ein Blick in die Ausstellung lohnt sich, denn Gedichte aus allen Jahreszeiten von Goethe über Eichendorff bis Trakl, von todernst über heiter bis äußerst amüsant werden in Schauboxen dargestellt und interpretiert. Beim Anblick dieser Kunstwerke wird sofort klar, wie man sich eine Flockenherde im Winterwalde vorstellen kann oder wie der Herbst aussieht, wenn er auf der Leiter steht. Viel Spaß beim Besichtigen. Die Ausstellung ist in der Vitrine am Eingang Albrecht-Dürerstraße untergebracht.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern