Vor langer, langer Zeit... als Bayreuth noch an einem subtropischen Meer lag...

Im Rahmen des Biologie-Unterrichts (Natur & Technik: Entstehung der Wirbeltiere bzw. Vorfahren der Reptilien) besuchte die Klasse 6c mit ihrem Biologie-Lehrer Markus Lenk das Urwelt-Museum Oberfranken in der nahen Bayreuther Innenstadt.

Dort angekommen, wurden die Schüler auf eine Zeitreise Millionen Jahre zurück geführt... und begegneten im Museumsgarten Dinosauriern: Lebensgroße Plastiken verschiedener Arten beeindruckten die Schüler mit ihrem haushohen Körperbau. Durch kleine Öffnungen im Zaun konnten weitere Saurier im Garten der benachbarten Regierung von Oberfranken beobachtet werden...

Im Museum führte die Reise zu den Saurier-Funden aus der Bayreuther Vergangenheit und Umgebung: Vor etwa 200 Millionen von Jahren lag Bayreuth nämlich noch an / in einem subtropischen Meer... Das ist der Grund dafür, dass sich in Bayreuths Umgebung, beispielsweise in der aufgelassenen Tongrube in Mistelgau, immer wieder sehr gut erhaltene Fossilien von Wirbellosen wir Ammoniten und Belemniten, aber auch von zahlreichen Wirbeltieren wie Fischen, Fisch- und Flugsauriern oder Meereskrokodilen finden lassen. So konnten die Schüler der 6c auch die eindrucksvollen Reste von Pflasterzahn- und Giraffenhalssauriern (deren skurrile Namen sich von ihren anatomischen Besonderheiten ableiten) im Urwelt-Museum schön präpariert bestaunen.

Nachdem unsere Führerin ihren Rundgang zu den Sauriern beendet hatte, schwärmten die Schüler im gesamten Museum aus und erkundeten unter anderem den immer wieder beliebten Goldkristall in der Mineralien-Abteilung des Urwelt-Museums. Besonderen Anklang fand die neue Attraktion des Museums im Erdgeschoss des Treppenhauses: Hier konnten die Schüler in einem Sandkasten eine neue Erdoberfläche gestalten, die per Beamerprojektion je nach Höhe der Erhebungen die Farbe wechselte.

Damit fand ein kurzer, aber eindrucksvoller Ausflug ins Museum und in die spannende Vergangenheit unserer Region auch schon wieder sein Ende. Vielen Dank dafür an unsere Museumsführerin.

Und vielleicht schließt sich im Sommer ja noch eine Exkursion in die Tongrube Mistelgau an?

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern