WELTERBE

Die Forscher erforschen neue Forschungsfelder...

Als Abschluss eines wieder erfolgreichen Forscherjahres besuchten die Teilnehmer des Wahlkurses "Naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren" das bionicum im Tiergarten Nürnberg. Hier bekamen sie eine interessante Führung, die ihnen mit zahlreichen Beispielen in Modellen und mit echten Lebewesen das noch relativ junge Forschungsfeld der Bionik (= alles, was der Mensch sich aus der belebten Natur abschaut... oder was er - ohne es vielleicht zu wissen - wie nach Prinzipien der Natur konstruiert oder umsetzt) anschaulich vorstellte: Vom Schwimmfarn, der mit feinen Härchen ein Luftpolster hält, bis zum Sandfisch, einer Eidechse, die eine so glatte Haut besitzt, dass sie damit im Wüstensand "schwimmen" kann; von stabilen Konstruktionsprinzipien wie in einer Bienenwabe bis zur tierischen Schwarmintelligenz in Ameisenvölkern oder Fischschwärmen. Selbst den Roboter, der uns vortanzte, kann man als technische Entwicklung nach dem Vorbild der (menschlichen) Natur interpretieren. Und auch die "spinnenden" Seidenspinnen waren hier vertreten, mit denen sich auch Projekte von GCE-Forschern bereits befasst haben.

Eine schöne Bereicherung mit zahlreichen weiteren lebenden Bionik-Beispielen war die anschließende Zeit, in der die Teilnehmer in Kleingruppen den weitläufigen Tiergarten Nürnberg erkunden konnten. Besonders beeindruckend waren hier die Delfinshow in der Delfinlagune und das tropische Manati-Haus mit seiner Dschungel-Atmosphäre. Auch das neue Wüstenhaus mit Insekten und Reptilien aus Wüstengebieten konnte besichtigt werden.

Leider war der Nachmittag dann aber auch schon wieder vorbei... und die Gruppe musste mit Tram und Bahn den Weg nach Bayreuth antreten... Aber vielleicht dienen ja einige der beobachteten Lebewesen und bionischen Phänomene als Inspiration für neue Forschungs-Projekte? Denn auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Forscherkurs und den Wettbewerb "Jugend forscht / Schüler experimentieren" geben...

Wer dazu mehr erfahren möchte oder bereits eine eigene Projektidee im Kopf hat, kann sich dazu gerne auch im Sommer schon beim Jugend forscht-Betreuer am GCE, Markus Lenk, melden.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern