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[AvH] #9 ... vor Ort in Franken

Arzberg

Humboldt förderte den Eisenerzabbau in Arzberg bereits ab 1792 und gründete hier 1796 eine Bergschule. Der letzte aktive Bergbau arbeitete hier von 1937 bis 1941 auf der Zeche „Kleiner Johannes“. Heute findet sich dort die Naturpark-Infostelle Zeche “Kleiner Johannes”. Im Volkskundlichen Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth kann man heute noch eine (leider leere) Reisetruhe besichtigen, die Alexander von Humboldt zugeschrieben wird.

Bad Berneck

Umgeben von den hohen Bäumen des Dendrologischen Gartens in Bad Berneck findet man den Eingang zum leider heute nicht mehr zugänglichen Alaunschieferbergwerk. Hier wäre Humboldt 1796 fast ums Leben gekommen, als er einen selbst entwickelten Lichterhalter testete und wegen Sauerstoffmangels ohnmächtig wurde.

Bad Steben

Humboldt arbeitete ab 1792 vom ehemaligen markgräflichen Jagdschloss in Steben aus, dem heutigen Humboldt-Haus in Bad Steben. 1793 wurde das Bergamt von Naila nach Steben verlegt und Humboldt gründete auch hier eine Bergschule zur Verbesserung der Berufskenntnisse der Bergleute.

Bayreuth

Bayreuth wurde Sitz des preußischen Bergdepartements, vermutlich damals sogar schon im Gebäude des heutigen Bergamts Nordbayern der Regierung von Oberfranken im Alten Schloss, das auch heute noch für den Bergbau in den Regierungsbezirken Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie der Oberpfalz zuständig ist. Dort allerdings war Humboldt nur selten anzutreffen, da er sich meist vor Ort in den Abbaubetrieben der ehemaligen Markgrafschaft aufhielt.

Weitere Orte folgen…

Informationen zu Humboldt-Orten und -Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge gibt es u.a. bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge.

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