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[AvH] #28 Endlich Südamerika!

Und dann erreichten Humboldt und Bonpland endlich das ersehnte Südamerika: „Am 16. Juli 1799 […] tauchte am Horizont die Küste Neuandalusiens auf, heute ein Teil Venezuelas. Das Erste, was sie von der Neuen Welt sahen, war ein üppiger Gürtel aus Palmen- und Bananenhainen, der sich am Strand entlangzog; dahinter hohe Berge, deren ferne Gipfel in die Wolken ragten. Eine Meile von der Küste entfernt lag, von Kakaobäumen umgeben, Cumaná […]. Dort verbrachten sie die nächsten Monate. […]“ (aus: Wulf 2018, S. 73)

„Humboldt und Bonpland entdeckten in diesen ersten Wochen überall faszinierende neue Dinge. […]“ (aus: Wulf 2018, S. 77) Sie füllten ihre Notizbücher mit geophysikalischen und meteorologischen Daten, sammelten tagsüber Pflanzen und Tiere und beobachteten nachts die Sterne. Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Truhen mit ihren Fängen gefüllt und das Papier zum Pressen der gefundenen Pflanzen ging ihnen aus.

Bei seinen Untersuchungen in Südamerika hatte Humboldt nicht den Anspruch, taxonomische Lücken zu füllen, sondern er betrachtete die Natur als Gesamtheit, als Ganzes. Immer wieder stellte er systematische Vergleiche der neu kennen gelernten tropischen Arten und Landschaften mit denen des „alten“ Europa an, wobei ihm sein phänomenales Gedächtnis eine große Hilfe war. Gleichzeitig verband er exakte Beobachtungen und überschwängliche Gefühle miteinander. (nach: Wulf 2018, S. 77 ff.)

Humboldt und auch Bonpland waren glücklich...

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