Gebet

Humboldts Truhe

Foto: S.H. Fuchs

Nun ist sie wirklich offen: Humboldts Reisetruhe...

Auf Einladung des Alexander von Humboldt-Kulturforums Goldkronach und der Hausherren des Schlosses, der Familie Koschyk, wurde im Rahmen einer festlichen Präsentation in Schloss Goldkronach die "Humboldt-Get in Box" des P-Seminars "Alexander von Humboldt in Franken" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Beisein von Eltern und Großeltern, aber auch Vertretern der Institutionen, mit denen das P-Seminar im vergangenen Jahr bei der Entwicklung der Truhe zusammengearbeitet hatte, und Frau Reinert-Heinz, der Stellvertretenden Landrätin, stellten die Schülerinnen und Schüler das gelungene Ergebnis ihrer aufwändigen Entwicklung vor. Mit dieser geheimnisvollen Truhe nach dem Konzept eines escape games wollen sie Jugendliche ab 13 Jahre zu einer Auseinandersetzung mit der Person Alexander von Humboldts bringen, der mehrere Jahre in der Region als Bergbauinspektor gearbeitet hatte, bevor er zu seiner mehrjährigen Expedition nach Amerika aufbrach, die ihn später weltberühmt machen sollte. Sie schlugen dabei auch den Bogen zu seiner letzten großen Reise nach Russland. Abwechslungsreich gelang es ihnen, ihre Faszination für Humboldt dem Publikum zu vermitteln.

Länger als das Humboldt-Jubiläumsjahr 2019 hatten die Schülerinnen und Schüler recherchiert, getüftelt und getestet, bis das fertige Produkt im Januar erstmals vorgestellt werden konnte.

Groß war das Interesse der Gäste auch im Anschluss an die Präsentation, sich die Rätsel der Humboldt-Kiste genauer anzusehen. Bei leckeren Humboldt-Seufzern und knusprigen Humboldt-Labla wurde im Goldkronacher Schloss noch so manches von Humboldt inspirierte Gespräch geführt.

Ab jetzt kann die Humboldt-Get in Box von allen Interessierten gespielt werden. Weitere Informationen dazu bei markus.lenk [at] gce-bayreuth.de (Markus Lenk) und demnächst dann im Professorium in Bayreuth.

Vielen Dank für die Ausrichtung der feierlichen Präsentation an das Alexander von Humboldt-Kulturforum Goldkronach und Familie Koschyk, aber auch an den Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth, das Goldbergbaumuseum Goldkronach und das Professorium in Bayreuth für die Unterstützung während der Entwicklungsphase, an das Humboldt-Kulturforum und die Naturwissenschaftliche Gesellschaft Bayreuth für die finanzielle Förderung sowie das Professorium für die Übernahme der weiteren Patenschaft für die Humboldt-Truhe, wenn ihre Macher dann demnächst die Schule verlassen werden.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern