Gebet

Forschung unter anderen Vorzeichen

Das Corona-Virus ging auch am Wettbewerb "Jugend forscht / Schüler experimentieren" nicht spurlos vorbei. Der Regionalwettbewerb 2020 musste in Bamberg leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, also ohne Schulklassen der Bamberger Schulen, ohne interessierte Eltern und Großeltern und fast ohne die sonst übliche politische Prominenz - aber er konnte (in deutlich abgespeckter) Form stattfinden... und so hatten auch die Bayreuther Forscherinnen und Forscher wieder Gelegenheit, ihre Projekte des vergangenen Jahres der Jury zu präsentieren.

Am 5.3. waren vom GCE beim Regionalwettbewerb "Schüler experimentieren" in der Turnhalle des Bamberger Berufsschulzentrums vertreten:

Benjamin Küspert, der mit Tim Kellner (beide 7a) das Wahl-Verhalten von Stabschrecken auf dem Weg zu ihrem Futter beobachtet hatte. Ihr Stand wurde mit dem Sonderpreis "Schönster Stand" ausgezeichnet, den alle Teilnehmer am Wettbewerb selbst wählen.

Anna Müller (6b) hatte den Reifungsprozess von Bananen unter verschiedenen Bedingungen untersucht,

Lea Korzeniowski, Philine Schmid und Julian Eckstein (ebenfalls 6b) tüftelten an einem Batteriesystem mit Zahncreme als Elektrolyt,

Leander Stipernitz (7c) konstruierte das Modell eines mit Wasser betriebenen Landfahrzeugs.

Leider konnten sie damit keinen der begehrten Plätze auf dem Treppchen erreichen.

Umso größer war die Freude bei Veronika Kuen und Carla Ehrhardt aus der 7. Klasse des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums Bamberg, die mit ihrem Projekt "Turmbau zu Bamberg" verschiedene stabförmige Materialien auf ihre Eigenschaften als Baumaterial, auch unter "Erdbeben-Bedinungen" auf einem selbst gebauten Erdbeben-Simulator, getestet hatten und dafür mit dem ersten Platz im Fachbereich Technik belohnt wurden. Auch dieses Projekt war im Rahmen der oberfränkischen Begabtenförderung am GCE betreut worden.

Einen Tag später, am 6.3., trafen sich dann die "Großen" beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht", wieder in Bamberg.

Hier durfte Valentin Kübrich das GCE mit seinem Projekt im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften vertreten: Er hatte über Monate regelmäßig mit dem Mountainbike sechs Quellen an den Hängen des Ochsenkopfs im Fichtelgebirge aufgesucht und die jeweiligen Quellschüttungen und andere für die Beurteilung der Qualität einer Quelle wichtige Parameter gemessen, berechnet und mit anderen Daten verglichen. Damit landete er auf einem sehr guten 3. Platz in Oberfranken und erhielt zusätzlich noch einen Sonderpreis des Landesbund für Vogelschutz in Bayern.

Diese gute Platzierung bescherte schließlich überraschenderweise auch dem GCE mal wieder einen der begehrten (da mit 500 Euro dotierten) Schulpreise der REHAU AG. Herzlichen Glückwunsch, Valentin ... und danke!

Die Wettbewerbs-Poster der Wettbewerbsteilnehmer des GCE werden demnächst im Chemie-Gang in der Schule zu bewundern sein, so dass sich jeder über die Projektthemen informieren kann. Vielleicht inspirieren sie ja den einen oder die andere zu neuen, eigenen Forschungsideen. Unterstützung dabei gibt es bei Markus Lenk und den anderen Kolleginnen und Kollegen aus den naturwissenschaftliche Fächern unserer Schule. Bei Interesse einfach mal nachfragen!

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern