Gebet

Auf den Spuren von Watson und Crick

... begaben sich 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d im Rahmen eines Praktikums zum bilingualen Genlabor an der Universität Bayreuth.

Dabei lernten sie die Geschichte der Entdeckung der DNA kennen und rekonstruierten ihre dreidimensionale Form anhand eines Briefes von Francis Crick an seinen Sohn. James Watson und Francis Crick erhielten zusammen 1962 den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der Molekularstruktur der Desoxyribonukleinsäure.

Ohne DNA geht es heutzutage in der Kriminalistik mittlerweile nicht mehr. Oft ist sie der einzige Beweis, der zur Ermittlung des Täters führt. Wie DNA gewonnen wird, konnten die Schülerinnen und Schüler anhand der selbstständigen Extraktion der DNA aus einer Speichelprobe nachvollziehen. Dabei lernten die Schüler den Umgang mit Labormaterialien, wie sie in der Kriminaltechnik verwendet werden.

Um die gewonnene DNA nun auch analysieren zu können, nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gel-Elektrophorese, bei der die DNA in unterschiedlich lange Bruchstücke zerteilt und anschließend durch elektrischen Strom der Größe nach aufgetrennt wird. Anhand der entstehenden Linien kann die extrahierte DNA von Verdächtigen mit der sichergestellten DNA von Tatorten verglichen und bei Übereinstimmung oft auch der Täter gefasst werden.

Durch den bilingualen Aufbau waren alle Anleitungen in englischer Sprache verfasst, während des gesamten Praktikums wurde nur in englischer Sprache gesprochen. So konnten die Schülerinnen und Schüler auch ihre Englischkenntnisse anwenden und vertiefen.

 

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern