Humboldts Truhe

Das P-Seminar "Alexander von Humboldt" wurde am vergangenen Montag in einer Feierstunde in der Goldkronacher Stadtkirche für seine Humboldt- Get in Box mit dem ersten Platz beim Fränkischen Alexander-von-Humboldt-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Zum 250. Geburtstags Alexander von Humboldts war dieser hoch dotierte Preis im vergangenen Jahr vom Humboldt-Kulturforum Goldkronach und der Rainer-Markgraf-Stiftung ausgelobt worden. Er soll junge Menschen zu einer nachhaltigen Beschäftigung mit Alexander von Humboldt anregen. Die Jury setzte sich aus zahlreichen Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland zusammen.

Den dritten Platz und damit 2000 Euro erreichte die Alexander-von-Humboldt-Realschule Bayreuth mit einem Humboldt-Rap. Auf Platz zwei mit 3000 Euro landete Maria Gaus aus Omsk in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Haus in Omsk und dem Internationalen Verband für Deutsche Kultur in Moskau. Die Schülerinnen und Schüler des GCE erhielten als Erstplatzierte 5000 Euro und wurden in einer Laudatio von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz gewürdigt.

Tobias Bauer, Lukas Hermsdörfer, Lennart Knopf, Jule Sophie Meier, Yannik Prziklang, Hannes Schmidt, Nikolai Taxis und Elisa Weiß hatten in ihrem Projektseminar am GCE, betreut von Markus Lenk, ein Rätselspiel entwickelt, das ähnlich einem Exit Room durch das Lösen von Rätseln und das Öffnen von Schlössern in eine alte Reisetruhe hineinführt: Eine "Get in Box". Dabei begleiten die Rätselnden Alexander von Humboldt auf verschiedenen Stationen seines abwechslungsreichen Lebens von seiner Bergbauzeit im Fichtelgebirge über die große Expedition nach Südamerika bis zu seiner späten Russlandreise und lernen einiges über den Bau der von ihm konstruierten Atemmaske oder die Bestimmung von Gesteinen.

Auch wenn die Schüler nach ihrem Abitur das GCE und zum Teil auch Bayreuth bereits verlassen haben, wird es die Humboldt-Get in Box weiter geben: Das Professorium in Bayreuth wird demnächst ihre Betreuung übernehmen, so dass man sie dort auch spielen kann. Und auch von der Stadt Goldkronach wurde schon Interesse bekundet, sie in den gerade in Planung befindlichen Alexander-von-Humboldt-Museumspark miteinzubeziehen.

Humboldt lebt also weiter!

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern