Blumen im Garten – so zwanzig Arten...

Die Q12-SchülerInnen des P-Seminars „Was blüht denn da?“ hatten zum Abschluss ihrer praktischen Arbeiten noch zwei Freiland-Termine:

Der Kräutergarten am Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte ist nun schon ein paar Monate fertig gestellt: An die 60 verschiedene Heilkräuter-Pflanzen und „essbare Blüten“ sind inzwischen in diesem neu gestalteten früheren Bauerngarten zu finden.

Auftrag des P-Seminars war die Konzeption der Beschilderung dieses Kräutergartens. Dazu wurden im Laufe des vergangenen Jahres Informationen zu den vorhandenen Heilpflanzen zusammengetragen, Logos entworfen und Texte für die Beschilderung entwickelt. Außerdem recherchierte das P-Seminar Preise für verschiedene Materialien und Druck- bzw. Gravur-Formate.

Nicole Fleischer vom Bezirk Oberfranken entwarf auf dieser Grundlage ein professionelles Logo, das nun bereits die Pflanzenschilder ziert und auch in anderen Bereichen der „Lernwerkstatt Museum“ zum Einsatz kommen wird. Darüber hinaus sollen die Pflanzen, aufbauend auf den Pflanzenrecherchen des P-Seminars, auch noch in einer Broschüre interessierten BesucherInnen des Museumsgartens vorgestellt werden.

Johannes Kempf, der Projektleiter am Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte, koordinierte die gesamten Arbeiten seit Beginn der ersten Bauarbeiten und hat damit auch den besten botanischen Überblick über die Pflänzlein im Garten. Er gab den SchülerInnen Anfang Oktober eine Einführung in den Garten, in welchem die Pflanzen nach den Organen angeordnet sind, für die sie eine Heilwirkung haben. Von oben gesehen, sind diese Organ-Bereiche dem Muster eines Äskulapstabes folgend angeordnet. Passend zum Titel des P-Seminars „Was blüht denn da?“ gab es dabei auch im Herbst noch einiges an Blüten und Heilpflanzen zu entdecken.

Schon eine Woche später mussten die SchülerInnen „ihre“ Pflanzen wiedererkennen. Denn da stand TV Oberfranken vor der Tür und drehte mit den TeilnehmerInnen des P-Seminars Sequenzen für das „Magazin“ des Bezirks Oberfranken, das am 20.10.2020 ausgestrahlt werden soll. Öffentlichkeitswirksam wurden die Schilder von den SchülerInnen zu den passenden Pflanzen gesteckt. Projektleiter Johannes Kempf, Schüler-Projektleiter Frederik Schmidt und P-Seminar-Betreuungslehrkraft Markus Lenk wurden zum Interview gebeten. Zum Drehbuch hatten die SchülerInnen unter Anleitung von Tina Miehe von der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken ebenfalls gemeinsame Beiträge geleistet.

… und damit bietet der Garten nun einen echten Lerneffekt für alle HeilpflanzenfreundInnen. Der Blick über den Gartenzaun am Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in der Adolf-Wächter-Straße am Bayreuther Stadtrand lohnt sich…

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern