
Orientierung und Engagement nach dem Abitur
Ehemalige Schülerinnen und Schüler berichteten der Q12 (G8) von ihrer aktuellen Arbeit im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), im Freiwilligen ökologisches Jahr (ÖFJ) oder im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD).
„Von der Haltung zur Tat“, das fordert der Lehrplan der kath. Religionslehre von den angehenden AbiturientInnen des aktuell letzten G8-Jahrgangs. Wie die christliche Haltung der Nächstenliebe im sozialen Engagement verwirklicht werden kann, erfuhren die Kurse von Fr. Fichtel und der evangelische Kurs von Fr. Lassen aus erster Hand von ihren fast gleichaltrigen Vorgänger-Abiturienten. Silas Geih, Johanna Kuhn, Isabella Rosner und Mia Müller, die alle im Jahr 2024 ihr Abitur am GCE erfolgreich ablegten, fanden sich gerne wieder an ihrer alten Schule ein und berichteten von ihrer aktuellen Arbeit im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), im Freiwilligen ökologisches Jahr (ÖFJ) oder im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD).
Alle vier Ehemaligen nutzen die Zeit nach dem Abitur, um sich zu orientieren und leisten dabei wertvolle Gesellschaftsarbeit: Isabella Rosner berichtete von ihrem ÖFJ an der Grundschule St. Georgen, in der sie in der Ganztagsschule mit angeschlossener Waldschule arbeitet. Johanna Kuhn kann ihre Vorliebe für Sport ins FSJ einbringen: Sie kümmert sich um das Programm der verschiedenen Sportgruppen im BLSV Sportcamp Nordbayern in Bischofsgrün. Silas Geih ist ebenfalls in seiner Heimat Bayreuth geblieben und widmet sich auf dem Abenteuerspielplatz KIWI und im Jugendtreff FLUX der Kinder- und Jugendbetreuung, beides Einrichtungen der evangelischen Kirchengemeinde Nikodemuskirche. Auch Mia Müller suchte sich bewusst eine christliche Organisation, die Allianz-Mission und verband zudem ihren Wunsch des Reisens mit dem IJFD, in dessen Zuge sie eine Europatour macht, die sie an 16 verschiedene Orte bringt, wo sie ganz unterschiedliche Unterstützungsarbeit für die Kirchen vor Ort leistet.
So unterschiedlich die Tätigkeiten der vier ehemaligen GCE’ler doch sind, so eint sie doch ihr überaus positives Zwischenfazit zu ihrem Freiwilligendienst: Die Zusammenarbeit in tollen Teams, ein weiter Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und Gruppenseminare in regelmäßigen Abständen begeistern ihren Arbeitsalltag. Selbst die Vollzeit-Arbeitszeit von 36-38 Stunden pro Woche ist für sie kein Problem.
Einen Wunsch und einen Appell haben die vier für ihre ehemaligen GCE-Mitschüler auch im Gepäck: Nutzt eure Zeit nach dem Abitur, um euch während des Freiwilligendienstes zu orientieren, auch wenn ihr später beruflich andere Ziele verfolgt!