Konzept zur Gestaltung der individuellen Förderung im Rahmen der Individuellen Lernzeit am GCE

Allgemeine Informationen zur Individuellen Lernzeit finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums. Eine Zusammenfassung für das Konzept zur Gestaltung der individuellen Förderung können Sie sich am Ende dieser Seite in Form einer Powerpoint-Präsentation herunterladen.

Zielvereinbarungen

Zunächst erfolgt nach dem Rücklauf des Elternrundschreibens ein gemeinsamer Gesprächstermin mit den Erziehungsberechtigten und der Schülerin/dem Schüler. In dessen Rahmen sollen der individuelle Förderbedarf ermittelt und Zielvereinbarungen getroffen werden.


Rückmeldung der Fachlehrer

Die Ausgestaltung der individuellen Förderung sieht die enge Kooperation mit den Fachlehrkräften vor, so dass selbige über einen Rückmeldebogen Aussagen über das Lern- und Arbeitsverhalten sowie Fehlerschwerpunkte bzw. Wortschatzmängel treffen. Eine erste Rückmeldung soll bereits vor dem gemeinsamen Gespräch erfolgen. Im Bedarfsfall wird auf die Fachlehrkräfte des vorangegangenen Jahres herangetreten.


Selbsttätigkeit

Die individuelle Förderung soll schülerorientiert erfolgen und die Förderung des selbsttätigen Lernens und Arbeitens in den Mittelpunkt stellen. Aus diesem Grund werden mit dem Schüler individuelle Arbeitsaufträge vereinbart, die in einem festgesetzten Zeitrahmen auch im häuslichen Umfeld erledigt werden können. Die Arbeitsaufträge umfassen die eigenständige Auseinandersetzung mit den theoretischen Lerninhalten sowie die praktische Einübung an von den Förderlehrkräften ausgewählten Beispielen (vgl. Konzeption eines Lerntagebuchs).

 
Beratung

Ferner wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit offeriert, per E-Mail oder persönlicher Kontaktaufnahme am Lehrerzimmer auch akute Problemstellungen zu diskutieren. Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail erfolgt eine zeitnahe Rückmeldung durch die Kolleginnen (spätestens zwei Tage nach Maileingang).

 
Rückmeldegespräch

In regelmäßigen Abständen findet ein Rückmeldegespräch statt, in dem aus einer Ist-Stand-Analyse das weitere Vorgehen ermittelt wird und eine weitergehende Förderung erfolgt. Mit den Erziehungsberechtigten wird im letzten Abschnitt des ersten Halbjahres (nach den Weihnachtsferien) erneut das Gespräch gesucht, sofern zuvor keine gravierende Verschlechterung der Situation eintritt.

 
Plus Fördereinheiten

Zudem werden seitens der Förderlehrkräfte Trainingseinheiten zu Fehlerschwerpunkten angeboten, deren Termin den zu fördernden Schülerinnen und Schülern zeitnah mitgeteilt wird.

 
Resumee

Durch diese Vorgehensweise soll der Individualität der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise Rechnung getragen, die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler unterstützt, ihr Repertoire an Lernstrategien ausgebaut und ihre Fähigkeit der Selbstorganisation gestärkt werden.


Überblick

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern