WELTERBE

Griechisch

Humanistische Tradition

Das GCE war seit seiner Gründung im Jahre 1664 bis zur Einführung des neusprachlichen Zweiges 1966 ein rein Humanistisches Gymnasium mit den alten Sprachen Griechisch und Latein.
Heute bietet es den Humanistischen Zweig neben dem (neu-)sprachlichen und dem naturwissenschaftlich-technologischen Zweig. Im Umkreis von 60 km ist es das einzige Gymnasium, an dem Altgriechisch unterrichtet wird.
Griechisch behauptet seinen Platz in der modernen, von Kommunikation und Technik dominierten Welt immer noch gut an unserer Schule. Ununterbrochen konnten bisher Griechischklassen eingerichtet werden. Die meist kleinen Lerngruppen (z. Zt. 10-14 Schüler) bieten ein konzentriertes Arbeitsklima mit weitgehend individueller Betreuung. Nach Möglichkeit werden zudem Zusatzstunden zur individuellen Förderung eingerichtet.

 

Wahlmöglichkeiten

In der 7. Jgst. entscheiden sich die Schüler für einen der drei Zweige, den sie dann von der 8. bis zur 10. Jgst. besuchen.

Im Humanistischen Zweig folgt auf die Spracherwerbsphase (8./9. Jgst.) ein Jahr mit der Lektüre ausgewählter antiker Texte, die zur Weltliteratur zählen. Nach der 10. Jgst. wird das Graecum bescheinigt, wenn die Leistungen (in einer Ergänzungsprüfung und den kleinen Leistungsnachweisen des Gesamtjahres) ausreichend sind.

In der Qualifizierungsphase der Oberstufe (11./12. Jgst.) kann Griechisch im Rahmen der Sprachenverpflichtung weiter besucht werden; unter dem Rahmenthema „Die Selbstfindung des Menschen“ werden weitere Originaltexte übersetzt und interpretiert.
Der Sprachkurs kann ggf. mit der Abiturprüfung (schriftlich oder mündlich)  abgeschlossen werden. – Unabhängig davon kann auch ein Seminar im Leitfach Griechisch (oder Latein) belegt werden.

 

Bildungsfach

Griechisch ist keineswegs eine überflüssige zweite alte Sprache. Es versteht sich vielmehr als ein Schlüsselfach europäischen Denkens und europäischer Kultur. Die Inhalte bieten eine immense Fülle an Verknüpfungen zu fast allen anderen Schulfächern sowie zu wichtigen und zeitlosen Grundfragen des Menschen. Über das Lateinische hinaus gelangen die Schüler zu den Anfängen der europäischen Literatur und des philosophischen Denkens.
Die intensive Beschäftigung mit der Sprache, den Texten und Inhalten vermittelt weitreichende Kenntnisse und Kompetenzen, u. a. allgemeines Sprachverständnis, Fachsprachenkompetenz, Kenntnis philosophischer Methoden, Kritik- und Argumentationsfähigkeit, vertieftes Problembewusstsein in verschiedenen Bereichen sowie weitgefächerte Kenntnisse in allgemeinen Bildungsinhalten.

Eine ausführliche Argumentation finden Sie im Fachprofil unter „Wozu Griechisch?".

 

1Alle Menschen haben einen natürlichen Drang nach Erkenntnis und Wissen

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern