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Religion (ev)

„Wunder tun können wir nicht, von Wundern erzählen schon“ – z. B. von dem Wunder der Auferstehung Jesu, von dem die  Grabes- oder, wie sie in der orthodoxen Tradition treffender heißt , Auferstehungskirche ein bauliches Zeugnis ablegt.  Auch mit dieser Kirche ist ein Wunder verbunden: Menschliche Eifersüchteleien überschatten seit Jahrhunderten das Zusammenleben der christlichen Konfessionen in dieser Kirche, aber bei der Kuppel über dem Grab Jesu (siehe Photo oben) konnten sie sich doch auf einen Entwurf einigen, der die Geschichte und Bedeutung des christlichen Glaubens bildlich darstellt.

Das Licht Christi, das von oben in die Dunkelheit der Welt fällt, von den 12 Aposteln in die Welt getragen wird und dann an vielen Orten und in vielen unterschiedlichen Formen das Leben der Menschen erhellt.

Als Religionslehrerinnen und –lehrer wollen wir das Licht der Botschaft Jesu Christi weitergeben. Formal sind Evangelische und Katholische Religionslehre ordentliche Lehrfächer im Fächerkanon der Schule. In diesem Rahmen wollen wir Kenntnisse über unsere eigene Religion und Konfession vermitteln sowie wesentliche Inhalte anderer Religionen und Toleranz im Umgang mit Andersgläubigen und anders Denkenden.  Ziel des Unterrichts soll neben der Kenntnis der Fakten auch die Reflexion über den Glauben und die Umsetzung im eigenen Leben sein: Einübung spiritueller Formen (Gebet, Meditation, Gottesdienste o.ä.), in denen Glauben gelebt werden kann, Überlegungen, wie wir als Christen zu den aktuell anstehenden politischen und ethischen Problemen Stellung beziehen und wie wir unser Christsein nicht nur für uns, sondern auch diakonisch für den Nächsten leben können.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern