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Auf, über, um und unter den Berg...

Die Wandergruppe in der Sommersportwoche...

Ein „bisschen“ wandern durften sie alle… die Teilnehmenden der Sommersportwoche des GCE 2026: Gleich am ersten Tag ging es von vier Orten aus zu Fuß Richtung Bischofsgrün am Ochsenkopf hinauf, am Mittwoch kraxelten alle durch das Felsenlabyrinth der Luisenburg und am Freitag spazierten sie gemeinsam zur Sprungschanze. 

Dazwischen machten die einen Sport… und die anderen?

Die „Wander- und Naturerlebnisgruppe“ verbrachte auch an den beiden Schwerpunkttagen jeweils den ganzen Tag an der frischen Luft und „in freier Wildbahn“.

So ging es am Dienstag am Hang des Ochsenkopfs entlang, Richtung Sprungschanze. Ziel war an diesem Tag nicht, eine möglichst weite Strecke zurückzulegen, sondern den Wald, den Berg, die Natur ganz bewusst besser kennen zu lernen. Nach einem Blick vom Hügelfelsen über Bischofsgrün verbrachte die relativ große Gruppe eine längere Zeit im „Grünen Klassenzimmer“ mitten im Wald mit Naturerfahrungsspielen, erhielt Informationen zu Baumarten, Waldsterben und Klimawandel und ging mit den Handykameras auf Fotopirsch. 

Dabei halfen einfache Papprahmen, Motive noch besser in Szene zu setzen.

Weiter ging es an der Sprungschanze vorbei (mit Blick vom „Touri-Berg“ Ochsenkopf zum „Naturschutz-Berg“ Schneeberg) zur ausgiebigen Mittagspause am Kneippbecken. Danach führte der anspruchsvolle, aber abwechslungsreiche Wurzelpfad die Gruppe ins malerische Tal des Weißmains, der hier noch als klarer Waldbach zwischen den Bäumen hindurchplätschert. Über den Bischofsgrüner Kurpark ging es anschließend wieder hinauf zum Sportcamp.

Der Donnerstag war dann der „große Wander-Tag“: Teilweise mit eigenen Karten in der Hand ging es zügig den Berg hinauf. Vorbei am Schneeloch mit Leuchtmoos und dem Ochsenkopf-Wahrzeichen war der Asenturm der erste „Höhepunkt“ mit einer tollen Rundumsicht über die Gegend bis nach Tschechien hinüber. Goethefelsen, Weißmainquelle und Weißmainfels mit ihren eindrucksvollen „wollsackverwitterten“ Granitfelsen waren die nächsten Etappen, bevor dann die Europäische Hauptwasserscheide überschritten wurde (ab hier fließt das Wasser nicht mehr in Main, Rhein und Nordsee, sondern in Naab, Donau und Schwarzes Meer). 

Vorbei an der Fichtelnaabquelle, die kaum noch Wasser führte, ging es hinunter nach Fichtelberg. Im Besucherbergwerk Gleissinger Fels gab es für die meisten mittags eine eindrucksvolle Führung im alten Silbereisenbergwerk in den Berg hinein. 

Der Rückweg führte uns entlang des malerisch gelegenen Bocksgrabens, der zahlreiche weitere Fotomotive bot, nach Fleckl. Dort gönnten wir uns aus Zeitgründen eine Seilbahnfahrt zum Gipfel, von wo wir dann zügig zum Sportcamp absteigen konnten. So waren Motivation und Fitness auch am Ende der Tour bei der gesamten Gruppe noch überraschend gut. 

Die Präsentation ausgewählter Bilder von den Wander-Tagen am Abend vor der gesamten Gruppe war dann noch ein schöner Abschluss einiger intensiver Tage im Freien. 

M. Lenk