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Startschuss für das AbO

Berufsorientierung in der Oberstufe

„Wie geht es nach dem Abitur weiter?” Diese Frage beschäftigt viele Jugendliche und oft auch ihre Eltern. Im Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung (AbO) begleiten wir die Schülerinnen und Schüler der Q12 bei dieser Entscheidung. Über die Qualifikationsphase verteilt finden fünf Projekttage statt: zu Selbsterkundung, Berufserkundung, Bewerbung, Studienerkundung und Reflexion.

Projekttag „Selbsterkundung” am 21. September 2026

Zum Auftakt ging es für die Jugendlichen zunächst um sich selbst. Betreut von den Lehrkräften für Studien- und Berufsorientierung, erkundeten sie ihre Stärken und Interessen, setzten sich intensiv mit ihren Fähigkeiten auseinander und machten sich Gedanken über ihren Traumjob.

In ihren Workshops zeigten Frau Dr. Irrgang und Herr Görgen von der Agentur für Arbeit, welche Möglichkeiten es nach dem Abitur gibt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler im Detail kennen, welche Voraussetzungen eine duale Ausbildung, ein duales Studium und ein Studium an einer Hochschule oder Universität mit sich bringen. Das erleichtert ihnen den Weg zur persönlichen Berufswahl.

Der Tag sollte die Jugendlichen bestärken, ihre beruflichen Träume auf Grundlage ihrer Stärken und Interessen aktiv zu verfolgen. Wir sind zuversichtlich, dass viele die gewonnenen Erkenntnisse auf ihrem weiteren Weg nutzen werden.

Projekttag „Berufserkundung” am 15. Oktober 2026

Beim zweiten Projekttag richtete sich der Blick in die Arbeitswelt. Die Berufsberater der Agentur für Arbeit hatten ein vielseitiges Programm zusammengestellt: In 32 Vorträgen gaben Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Fachschulen und Kammern aus der Region Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder.

Vorab griffen die Jugendlichen ihre Ergebnisse aus dem Check-U -Test noch einmal auf und entschieden sich auf dieser Grundlage für vier Vorträge. So konnten sie prüfen, wie gut ihre Interessen und Fähigkeiten zu den Anforderungen der Berufswelt passen. Die Auseinandersetzung mit den gewählten Berufsfeldern und die Dokumentation der Erkenntnisse sicherten den Lernerfolg nachhaltig.

Besonders wertvoll war der direkte Austausch mit den Berufsvertretern. Die Jugendlichen konnten unkompliziert Fragen stellen, erste Kontakte knüpfen und ihren persönlichen Orientierungsprozess für Beruf und Studium fortsetzen.

Uns ist es ein großes Anliegen Ihre Kinder auf dem Weg zu einer fundierten Berufswahl unterstützen. Eine überlegte Entscheidung braucht Zeit und Sorgfalt und fördert zugleich die persönliche Entwicklung. Deshalb setzen wir in der Berufsorientierung bewusst auf unterschiedliche Veranstaltungsformate.

Unser besonderer Dank gilt dem Berufsorientierungsteam des  Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums in Bayreuth, das als Gastgeber dieser Veranstaltung die Räumlichkeiten und den reibungslosen Ablauf ermöglicht hat.

Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem den Berufsberatern der Agentur für Arbeit, Frau Dr. Irrgang und Herrn Görgen, sowie den vielen Expertinnen und Experten, die diese wertvollen Einblicke möglich gemacht haben!